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Sichern Sie Ihre Regentonnen und sonstige offene Gewässer. Stellen Sie z.B. einen Stock hinein, an dem das Tier wieder hinaus klettern kann. Eichhörnchen können zwar einigermaßen gut schwimmen, halten aber nicht lange durch und rutschen vom glatten Rand einer Regentonne immer wieder ab und ertrinken jämmerlich.

Verzichten Sie auf den Einsatz von Rattengift, Schneckenkorn und anderen „chemischen Keulen“ im Garten.

Verzichten Sie auf Katzenfangnetze und Schutznetze für Beeren und Bäume – für ein verheddertes Hörnchen gibt es aus dieser Falle kein Entrinnen.

Lassen Sie bei der jährlichen Nuß- und Obsternte den Wildtieren auch etwas übrig Füttern Sie die Eichhörnchen ruhig zu – am besten mit einem speziellen Eichhörnchen-Futterhaus aus unserer Station.

Stellen Sie immer eine Schale Wasser für die kleinen Pelzträger bereit.

Versuchen Sie nicht, Eichhörnchen zu zähmen. Auch wenn Sie oft relativ nahe an den Menschen herankommen – sie sind und bleiben Wildtiere und genießen ihre Freiheit

Sollten Sie die Information bekommen, dass jemand aus Ihrem Umfeld ein wildlebendes Eichhörnchen gefunden und dies später nicht wieder ausgewildert hat, unterrichten Sie bitte umgehend unsere Station und / oder das Veterinäramt. Eichhörnchen genießen besonderen Schutz nach Bundesartenschutzgesetz und dürfen weder gejagt, noch gefangen oder gar getötet werden. Es ist strafbar, ein Findelkind nach dem Aufpäppeln zu behalten. Oft fristen solche Tiere ihr Leben in einem kleinen Vogelkäfig.